Bei der Jobsuche ist vor allem die Bewerbungsphase entscheidend, was natürlich auch für kommende Angestellte im Finanzwesen gilt. Die Bewerber sollten sich für ihr Anschreiben viel Mühe geben und sich wenn möglich in irgend einer Weise von den restlichen Bewerbern abheben.
Nur weil eine Arbeitsstelle im Finanzwesen vielleicht mehr mit Zahlen und Fachbegriffen zu tun, heißt dies nicht, dass die Grammatik sowie Rechtschreibung beim Bewerbungsschreiben keine Rolle spielt. Das Bewerbungsschreiben spiegelt in gewisser Weise den Stellenanwärter wider, weshalb Grammatik- und Rechtschreibfehler den potentiellen Arbeitgeber abschrecken oder verunsichern könnten.
Einige Bewerber sind daneben der Meinung, dass sie durch einen sehr langen Lebenslauf beim Arbeitgeber attraktiver als andere Anwärter sind, was allerdings meistens nicht zutrifft. Es empfiehlt sich alleine schon wegen der Übersichtlichkeit, für die entscheidenden Fakten, wie den Leistungen und Erfahrungen im Bereich der Finanzen, Stichpunkte zu verwenden. In der Regel behält man nämlich kurze Stichpunkte einfacher besser im Gedächtnis im Vergleich zu lang ausformulierten Sätzen mit zu vielen Informationen.
Schon im Voraus sollte der Bewerber möglichst viel über den ausgeschriebenen Job in Erfahrung bringen. Damit fällt die Entscheidung leichter, was für Details im Lebenslauf wichtig sind und auf welche man verzichten kann. In einem Abschnitt des Lebenslauf empfiehlt es sich die Fähigkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen des Jobbewerbers im Finanzwesen zu bündeln. Weil es in der Regel viele Bewerbungen auf eine ausgeschriebene Stelle gibt und der Arbeitgeber diese meist schnell überfliegt, wird er sich bestimmt nicht die Zeit nehmen, die entscheidenden Informationen und Fähigkeiten aus der Bewerbung herauszupicken. Durch einen separaten Abschnitt zu den Kompetenzen sieht der Arbeitgeber direkt, ob der Bewerber für den Job geeignet und für das Unternehmen von Nutzen sein kann.