Wer sich eine Immobilie kauft, hat damit eine Entscheidung fürs Leben getroffen. Genauso geht es bei den geschlossenen Immobilienfonds, für die der Anleger mit einem Zeitraum von 10 bis 30 Jahren einplanen sollte, was einen krassen Gegensatz zu den offenen Immobilienfonds bedeutet, da diese nur eine mittelfristige Anlageform sind. Verkauft der Anleger frühzeitig seine Anteile an den geschlossenen Immobilienfonds, bedeutet es in der Regel einen Verlust eines Teils seiner Einlage. Der nächste Unterschied zu den offenen Fonds liegt in der Einlage, die zwischen 5.000,– und 10.000,– Euro liegt, während in den offenen Fonds immer investiert werden kann.
Chancen der Rendite
Den Lebenszyklus eines geschlossenen Immobilienfonds kann man in drei Phasen zusammensetzen. Begonnen wird mit der Investitionsphase, worauf dann die Vermietungsphase folgt. Während dieser Phase profitiert der Anleger anteilmäßig von den erzielten Einnahmen. Zum Schluss kommt die Verkaufsphase, die durch die Wertsteigerung des Objektes noch einmal höher ausfällt als die eigentliche Investition.
Insbesondere sind geschlossene Immobilienfonds durch ihr Verhältnis Rendite: Risiko attraktiv, da in der Regel weitaus höhere Renditen als bei Festgeldanlagen und Tagesgeldkonten erzielt werden. In den letzten Jahren erzielten die geschlossenen Immobilienfonds-Renditen zwischen 6% und 8%, was mit keiner anderen sicheren Geldanlage ohne Risiko erzielt werden kann.
Die geschlossenen Immobilienfonds kann man unter Umständen auch als Beteiligung im unternehmerischen Sinn ansehen. Einerseits kann der Anleger von den erzielten Einnahmen, andererseits von dem an die Immobilie gekoppelten Gewerbebetrieb profitieren. Allerdings muss er sich mit seiner Anlage auch zu den Kosten wie beispielsweise der Instandhaltung beteiligen.
Darum sollten die Anleger gleich zu Beginn drei nicht zu unterschätzende Punkte bei geschlossenen Immobilienfonds beachten. Wenn Wertsteigerungen erzielt werden sollen, sind einerseits die Lage, dann das Entwicklungspotenzial sowie das Umfeld der Immobilie wichtig. Wenn ständig gute Renditen erzielt werden sollen, muss die Immobilie möglichst ständig vermietet sein. Mindestens zwei Drittel des Objektes sollen ständig vermietet oder verpachtet sein, wobei zudem die Instandhaltungskosten, Modernisierungen sowie mögliche Tilgungskosten berücksichtigt werden müssen.
Grundlagen geschlossener Immobilienfonds:
Für Anleger mit langer Ausdauer bieten geschlossene Immobilienfonds steuerliche Aspekte sowie hohe Renditen.
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