Festgeld – immer noch eine beliebte Anlageform
Geldanlagen über Festgeldkonten werden immer beliebter. Nicht nur, weil sie höhere Zinsen als die üblichen Sparbücher bringen, sondern weil man sein Geld auch über mehrere Monate anlegen kann. Das kann bis zu 72 Monate der Fall sein, danach kann man sein Festgeldkonto nochmals bis zum gleichen Zeitraum verlängern. Man hat also die Wahl, ob man sein Geld kurzfristig, mittelfristig oder gar langfristig anlegen möchte, ganz nach seinen eigenen Wünschen.
Die Zinsen für die Festgeldkonten sind zurzeit auf einem mässigen Niveau und können bis zu 2,2 % jährlich betragen. Zwar kann man über seine Geldeinlage nicht sofort verfügen, doch ist das Festgeldkonto immer noch eine gute Sicherheit für einen evtl. Kredit oder Dispo. Das gilt vor allem dann, wenn man ein Girokonto und ein Festgeldkonto bei seiner Hausbank hat. Doch bevor man sich entschließt, sein Geld derart fest anzulegen, sollte man sich über die Angebote der verschiedenen Banken informieren.
Direktbanken haben höhere Festgeldzinsen als das heimische Kreditinstitut um die Ecke. Wie lange man sein Geld anlegen möchte ist entscheidend für den Zinssatz, den die Banken anbieten. Auch sollte man auf einen Antrag auf Steuerbefreiung, die EUR 801,– pro Jahr und Mensch ausmacht, nicht verzichten. Diese Anträge werden von guten Banken automatisch dem Kunden vorgelegt. Damit sind Zinserträge bis zum Betrag von EUR 801,– pro Person steuerfrei. Außerdem sind Festgeldkonten eine ganz sichere Anlagemöglichkeit, denn durch die Einlagesicherungs-Systeme ist die Geldanlage bis zu einem Betrag von EUR 50.000,– in Deutschland geschützt, das ist anders als zum Beispiel bei Aktien. Auch fallen für die Einrichtung von Festgeldkonten keine Gebühren an und Kursschwankungen sind auch nicht gegeben –eine ganz sichere Sache.